KI in der Industrie, die Dokumente liest, Wissen sichert und Abläufe zu Ende bringt.Für Industrieunternehmen im Mittelstand, nicht für Konzern-Pilotprojekte.
Von der Auftragsbestätigung bis zur Wartungsanleitung: ein System, das an Ihr ERP, Ihr DMS und Ihre Postfächer angebunden wird und dort arbeitet, wo heute noch von Hand gearbeitet wird.
Der Engpass sitzt selten an der Maschine
Dokumente wandern von Hand
Auftragsbestätigungen, Rechnungen, Lieferscheine, Stücklisten. Jemand öffnet sie, vergleicht sie mit dem ERP und tippt sie ab, jeden Tag, bei jedem Vorgang.
Wissen steckt nur in Köpfen
Wie das läuft, weiß der Kollege, der seit zwanzig Jahren da ist. Aufgeschrieben hat es niemand. Wenn er in Rente geht, geht es mit.
Systeme reden nicht miteinander
ERP hier, DMS dort, dazwischen ein Postfach und drei Excel-Listen. Die Brücke ist ein Mensch, und der macht Fehler, wenn es hektisch wird.
Pilotprojekte bleiben Pilotprojekte
Ein erheblicher Teil der KI-Vorhaben in der Industrie scheitert nicht an der Technik, sondern daran, dass sich der Nutzen vorher nicht beziffern lässt.
Wo Industrieunternehmen beim Thema KI heute stehen
Der Maschinenbauverband VDMA hat seine Mitgliedsunternehmen befragt: wo KI im Betrieb bereits läuft, was sie bringt, und woran gut ein Drittel der Vorhaben hängt.
der Maschinen- und Anlagenbauer setzen bereits KI oder maschinelles Lernen ein
VDMA, Umfrage „KI im Maschinenbau“
erwarten durch KI Umsatzsteigerungen von bis zu 5 Prozent
VDMA, Umfrage „KI im Maschinenbau“
nennen fehlende Personalressourcen als größte Hürde
VDMA, Umfrage „KI im Maschinenbau“
nennen einen nicht belegten Return on Investment als Hürde
VDMA, Umfrage „KI im Maschinenbau“
Was ein System für Industrieunternehmen konkret übernimmt
Ein Agent, der liest, prüft und nur bei Abweichungen eskaliert, angebunden an das, was Sie heute schon nutzen.
Ein Agent liest eingehende Dokumente wie Auftragsbestätigungen, Rechnungen und Lieferscheine, gleicht sie gegen Ihr ERP ab und führt aus, eingeführt über Freigabestufen. Parallel macht eine Wissenssuche Rüstanleitungen, Störungsprotokolle und Werkstoffdatenblätter in normaler Sprache durchsuchbar. Beides läuft am Anfang nur im Hintergrund mit, ohne selbst zu handeln, und übernimmt erst nach Wochen des Mitlaufens definierte Fälle selbst.
Angebunden an
Agent-Ablauf
Gegen ERP
Nach Ihren Regeln
Wartet auf Freigabe
Läuft im Hintergrund — Sie greifen nur bei Abweichungen ein
Dokumente lesen und abgleichen
PDF, Excel, CSV oder E-Mail-Anhang: Positionen werden automatisch zugeordnet und gegen Ihre Stammdaten geprüft, jede Position, nicht jede zehnte.
Freigabestufen
Erst Entwurf, dann Teilautomatik, dann Vollautomatik für definierte Fälle. Sie bestimmen das Tempo.
Lückenlose Protokolle
Jede Entscheidung ist nachvollziehbar dokumentiert. Grundlage für interne Prüfungen und den EU AI Act.
Abbruch jederzeit
Ein Agent lässt sich anhalten, zurückstufen oder abschalten, ohne dass der Prozess stehen bleibt.
Eine Störung kommt rein, die Antwort steht in Sekunden
So sieht es aus, wenn Wartungswissen und Dokumentenprüfung nicht mehr getrennt laufen, sondern an einem System hängen.
Eine Anlage meldet eine Störung. Der zuständige Techniker fragt in normaler Sprache nach der passenden Störungsbehebung, das System durchsucht Wartungsprotokolle und Handbücher und liefert die Antwort mit Verweis auf Abschnitt und Seite, während parallel die nötige Ersatzteilbestellung gegen das ERP geprüft wird.
Dokumentenverarbeitung
Individuell gebaut, kein Standardprodukt
Kein generisches Tool, das Sie erst anpassen müssen, das System kennt von Anfang an Ihre Dokumente und Ihre Begriffe.
Betrieb in Europa oder bei Ihnen
Volle Datensouveränität: Ihre Unterlagen und Betriebsdaten verlassen nicht die vereinbarte Infrastruktur.
Freigabe bleibt bei Ihnen
Der Agent schlägt vor, Ihr Team entscheidet, bis die Trefferquote über Wochen stimmt.
Lückenlos protokolliert
Jede Entscheidung ist nachvollziehbar dokumentiert, Grundlage für interne Prüfungen und den EU AI Act.
KI in der Industrie: Wo der Einsatz laut Branchendaten wirklich funktioniert
„Lohnt sich das für uns?“ ist bei KI-Projekten im industriellen Mittelstand die naheliegendste und am schwersten zu beantwortende Frage. Eine Umfrage des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) unter seinen Mitgliedsunternehmen liefert dafür belastbarere Zahlen als die meisten Anbieter-Studien, weil sie aus der Branche selbst kommt.
Vom Pilotprojekt zum produktiven Einsatz
43 Prozent der befragten Maschinen- und Anlagenbauer nutzen bereits KI- oder ML-Lösungen, mit steigender Tendenz. Etwa ein Drittel der Unternehmen setzt KI dabei bereits produktiv ein, Pilotprojekte sind zunehmend die Ausnahme, nicht mehr die Regel. Das deckt sich mit dem, was wir in Projekten sehen: Der Unterschied zwischen einem Pilotprojekt, das nirgendwohin führt, und einem produktiven System ist selten die Technologie, sondern eine von Anfang an klar abgegrenzte Kennzahl.
Wo KI im Maschinenbau tatsächlich läuft
Die höchste Relevanz sehen befragte Unternehmen aktuell in der Softwareentwicklung, im Marketing und im Kundenservice. Zunehmend wandert KI aber auch in die Produkte selbst: vorausschauende Wartung, Zustandsüberwachung, Betriebsoptimierung und Bedienassistenzsysteme werden nach und nach zum Standardbestandteil von Maschinen und Anlagen. Dokumentenverarbeitung und Wissenssuche, die Bereiche, in denen wir ansetzen, liegen quer zu diesen Fachbereichen und betreffen praktisch jede Abteilung gleichermaßen.
Woran es hakt
Als größte Hürden nennen die befragten Unternehmen fehlende Personalressourcen, einen nicht belegten Return on Investment, unzureichende Datenqualität und fehlende Fachkräfte. Bemerkenswert: Die zweithäufigste Hürde ist nicht Technik, sondern fehlender Nachweis, dass sich ein Projekt überhaupt rechnet. Genau deshalb beginnen wir jedes Projekt mit einer Prozessaufnahme und einer Kennzahl, die vor dem Start feststeht und nach wenigen Monaten überprüfbar ist, nicht mit der Technologie.
Rechtlicher Rahmen: NIS2 betrifft die Fertigung ausdrücklich
Das NIS-2-Umsetzungsgesetz ist am 6. Dezember 2025 in Kraft getreten und zählt das verarbeitende Gewerbe ausdrücklich zu den erfassten Sektoren. Als „wichtige Einrichtung“ gilt ein Unternehmen bereits ab 50 Mitarbeitenden oder mehr als 10 Millionen Euro Jahresumsatz bei entsprechender Bilanzsumme. Das betrifft auch KI-Systeme, die produktionsnahe Daten verarbeiten: Sie fallen unter dieselbe Sicherheits- und Protokollierungspflicht wie jede andere IT-Komponente, was bei uns von Anfang an mitgedacht wird.
Quellen
- 01
VDMA Software und Digitalisierung: Umfrage „KI im Maschinenbau“, Nutzungsquote, Anwendungsschwerpunkte, erwartete Umsatzeffekte, Hürden.
https://www.vdma.eu/de/viewer/-/v2article/render/158501828 - 02
Bundesregierung: „Umsetzung der NIS-2-Richtlinie beschlossen“, Inkrafttreten des NIS-2-Umsetzungsgesetzes am 6. Dezember 2025.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/nis-2-richtlinie-deutschland-2373174
Was uns zum Thema KI in der Industrie zuerst gefragt wird
Nein. Der Agent hängt sich an das an, was bei Ihnen läuft, über Schnittstellen oder direkt über die Datenbank.
Das hängt an Mitarbeiterzahl und Umsatz, nicht an der Branche allein. Wir prüfen das in der Prozessaufnahme mit, statt es zu unterstellen.
Am Anfang macht es nichts allein. Es bereitet Vorschläge auf, jemand aus Ihrem Team gibt sie frei. Erst wenn die Trefferquote über Wochen stimmt, bekommt es mehr Rechte.
Von der Prozessaufnahme bis zum laufenden System rund acht Wochen, mit regelmäßigen Terminen dazwischen.
Auf Ihrem eigenen Server oder in einem europäischen Rechenzentrum, das entscheiden Sie. Ihre Betriebsdaten trainieren keine fremden Modelle.
Rechnen wir Ihren Prozess in der Industrie durch
30 Minuten am Telefon. Sie beschreiben einen Vorgang, der bei Ihnen per Hand läuft. Wir sagen Ihnen, welche Größenordnung realistisch ist, auch wenn die Antwort lautet, dass sich das nicht lohnt.