Prozessia.
DIENSTLEISTUNGEN

Was wir bauen, wie es angebunden wirdund was es nachweislich bringt.

Diese Seite geht ins Detail: Welche Prozesse wir automatisieren, an welche Systeme wir andocken und wie lange es dauert.

AUSGANGSLAGE IM DETAIL

Woran es im Alltag hakt

Angebots- und Kalkulationsaufwand

Technische Rückfragen, Varianten und alte Unterlagen bremsen Vertrieb und Kalkulation, bevor ein Angebot überhaupt raus ist.

Servicewissen verstreut

Wartungswissen liegt in PDFs, Tickets oder im Kopf einzelner Kollegen, nicht dort, wo es im Ernstfall gebraucht wird.

Manuelle Übergaben

Daten wandern zwischen ERP, DMS, Tabellen und E-Mail-Postfach von Hand. Jede Übergabe ist eine mögliche Fehlerquelle.

Keine klare Reihenfolge

Viele Tools wirken vielversprechend, aber niemand hat durchgerechnet, welcher Prozess sich zuerst automatisieren lässt.

AUSGANGSLAGE

Warum sich das gerade jetzt rechnet

Drei Entwicklungen treffen in Wissensarbeit und Industrie in Deutschland derzeit gleichzeitig aufeinander: steigender Verwaltungsaufwand, schrumpfende Belegschaften und eine Generation, die mit ihrem Erfahrungswissen in Rente geht. Automatisierung ist damit keine Kür mehr, sondern die Antwort auf eine Rechnung, die sonst nicht mehr aufgeht.

0 Mrd. €

Bürokratiekosten der deutschen Wirtschaft pro Jahr

Nationaler Normenkontrollrat, Jahresbericht 2025

0,0 Mio.

Arbeitskräfte, die bis 2036 fehlen werden

Institut der deutschen Wirtschaft, 2025

rund 0 %

der Arbeitswoche gehen für die Suche nach Informationen drauf

McKinsey Global Institute

0 %

der Unternehmen setzen KI ein, ein Jahr zuvor waren es 17 %

Bitkom, KI-Studie 2026

01

Wissensmanagement

Das Wissen Ihrer erfahrensten Leute, abrufbar für alle — bevor es in Rente geht.

Prozesse, Richtlinien, Produktdaten und Wartungswissen werden in normaler Sprache durchsuchbar. Jede Antwort verweist auf Dokument und Abschnitt — nachprüfbar in zwei Klicks, statt einer Trefferliste, die man erst lesen muss.

Angebunden an

SharePointNetzlaufwerkeDMS-SystemeConfluence / WikisTicketsysteme

Wissens-Suche

Rüstanleitung Anlage 3 · Abschnitt 2Prozesse
Freigabegrenzen EinkaufRichtlinien
Werkstoffdatenblatt 1.2379Produktdaten
Störungsprotokoll Spindel · 2024Wartung

Fragen in normaler Sprache

Keine Suchsyntax, keine Ordnerstruktur im Kopf. Wer fragen kann, kann suchen.

Antwort mit Quelle

Jede Aussage verweist auf Dokument und Abschnitt. Nachprüfbar in zwei Klicks.

Rechte bleiben bestehen

Wer ein Dokument heute nicht sehen darf, bekommt es auch über die Suche nicht. Bestehende Berechtigungen werden übernommen.

Onboarding beschleunigen

Neue Mitarbeiter fragen das System statt den Kollegen. Der Kollege kann arbeiten.

02

KI-Agenten

Systeme, die nicht nur antworten, sondern Dokumente lesen, prüfen und einen Vorgang zu Ende bringen.

Ein Agent liest eingehende Belege wie Auftragsbestätigungen, Rechnungen und Lieferscheine, gleicht sie gegen Ihr ERP ab und führt aus, eingeführt über Freigabestufen. Weicht etwas ab, meldet sich der Agent, statt still weiterzumachen. Erst legt er nur Entwürfe vor, dann übernimmt er definierte Fälle selbst. Jeder Schritt ist protokolliert, jederzeit anhaltbar.

Angebunden an

ERP-SystemeE-Mail-PostfächerLieferantenportaleDMSEigene Fachanwendungen

Agent-Ablauf

Vorgang läuft
Prüfen

Gegen ERP

Entscheiden

Nach Ihren Regeln

Ausführen

Wartet auf Freigabe

Läuft im Hintergrund — Sie greifen nur bei Abweichungen ein

Dokumente lesen und abgleichen

PDF, Excel, CSV oder E-Mail-Anhang: Positionen werden automatisch zugeordnet und Menge, Preis, Liefertermin und Konditionen gegen Ihre Stammdaten geprüft. Jede Position, nicht jede zehnte.

Freigabestufen

Erst Entwurf, dann Teilautomatik, dann Vollautomatik für definierte Fälle. Sie bestimmen das Tempo.

Lückenlose Protokolle

Jede Entscheidung ist nachvollziehbar dokumentiert. Grundlage für interne Prüfungen und für den EU AI Act.

Abbruch jederzeit

Ein Agent lässt sich anhalten, zurückstufen oder abschalten, ohne dass der Prozess stehen bleibt. Ihr Team übernimmt dann wieder manuell.

03

Prozessanalyse & Beratung

Bevor irgendetwas gebaut wird: rechnen, ob es sich lohnt.

Wir nehmen den Ablauf vor Ort auf und rechnen Häufigkeit mal Bearbeitungszeit mal Personalkosten gegen Aufwand und Betriebskosten der Automatisierung. Am Ende steht eine Reihenfolge, und wenn nötig eine ehrliche Absage.

Angebunden an

Unabhängig von Ihrer Systemlandschaft
Schreibtisch mit ausgedruckten Balken- und Kreisdiagrammen neben Laptop und Notizbuch

Aufnahme vor Ort

Ein Tag im Betrieb. Wir sprechen mit den Leuten, die den Prozess täglich machen, nicht nur mit der Leitung.

Business Case mit Zahlen

Was kostet der Prozess heute, was kostet die Automatisierung, ab wann trägt sie sich. Nachrechenbar.

Priorisierte Reihenfolge

Sie bekommen keine Wunschliste, sondern eine Rangfolge nach Aufwand und Rückfluss.

Fester Preis danach

Nach der Aufnahme steht der Umfang. Und damit der Preis für die Umsetzung.

BEISPIEL AUS DER PRAXIS

Wissensmanagement, einmal konkret durchgespielt

So sieht es aus, wenn Wartungswissen, Richtlinien und Produktdaten an einem Ort landen — statt in drei Ordnerstrukturen und einem Aktenschrank.

Ein Mitarbeiter aus der Fertigung tippt eine Frage in normaler Sprache, etwa wie sich Anlage 3 auf eine Kleinserie umrüsten lässt. Das System durchsucht Rüstanleitungen, Störungsprotokolle und Werkstoffdatenblätter und antwortet in Sekunden, mit Verweis auf Dokument und Abschnitt.

Wissens-Suche

Rüstanleitung Anlage 3 · Abschnitt 2Prozesse
Freigabegrenzen EinkaufRichtlinien
Werkstoffdatenblatt 1.2379Produktdaten
Störungsprotokoll Spindel · 2024Wartung

Individuell gebaut, kein Standardprodukt

Kein generisches Tool, das Sie erst anpassen müssen — das System kennt von Anfang an Ihre Dokumente und Ihre Begriffe.

Betrieb in Europa oder bei Ihnen

Volle Datensouveränität: Ihre Unterlagen verlassen nicht die vereinbarte Infrastruktur.

Antwort mit Quelle

Jede Aussage verweist auf Dokument und Abschnitt — nachprüfbar in zwei Klicks, nicht nur behauptet.

Rechte bleiben bestehen

Wer ein Dokument heute nicht sehen darf, bekommt es auch über die Suche nicht.

WARUM PROZESSIA

Worauf es bei einem KI-System wirklich ankommt

Viele KI-Tools wirken auf den ersten Blick ähnlich. Der Unterschied zeigt sich bei Serverstandort, Vertrag und Betrieb.

Typisches KI-Tool von der Stange
Prozessia
Serverstandort
Oft US-Cloud, Standort selten transparent
Betrieb in Europa oder bei Ihnen im Haus
Trainingsdaten
Häufig nicht vertraglich ausgeschlossen
Vertraglich zugesichert: keine Trainingsdaten
Passgenauigkeit
Fertiges Tool, das Sie selbst anpassen müssen
Auf Ihren Prozess und Ihre Systemlandschaft gebaut
Einführung
Sofort volle Automatik, ohne Testphase
Erst Entwurf, dann stufenweise mehr Freigabe
Dokumentation
Selten auf den EU AI Act ausgelegt
Dokumentiert nach EU AI Act, von Anfang an
Ansprechpartner
Ticket-Support, wechselnde Kontakte
Ein fester Ansprechpartner, von Aufnahme bis Betrieb
SICHERHEIT & COMPLIANCE

Wo Ihre Daten liegen und wer sie sieht

Betrieb in Europa oder bei Ihnen

Sie entscheiden: eigener Server im Haus oder europäisches Rechenzentrum. Beides haben wir im Einsatz, ein späterer Umzug ist eingeplant.

Keine Trainingsdaten

Ihre Betriebsdaten werden nicht zum Training von Modellen verwendet. Das ist vertraglich zugesichert, nicht nur zugesagt.

Auftragsverarbeitung nach DSGVO

Auftragsverarbeitungsvertrag, technisch-organisatorische Maßnahmen und Löschkonzept gehören zum Projekt, nicht zur Nachverhandlung.

Dokumentation nach EU AI Act

Zweck, Datengrundlage, Entscheidungslogik und Protokollierung werden so dokumentiert, dass Sie Ihren Pflichten nachkommen können.

Rechnen wir es für Ihren Prozess durch

30 Minuten am Telefon. Sie beschreiben einen Vorgang, der bei Ihnen per Hand läuft. Wir sagen Ihnen, welche Größenordnung realistisch ist — auch wenn die Antwort lautet, dass sich das nicht lohnt.